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| Pellworm, den 29.07.2010 - 18:36 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||
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Freizeit - auch zu Hause ?Zur Zeit ist es Winter auf Pellworm, für den Tourismus eine ruhige Zeit, für die wenigsten Einwohner Anlaß, an die Freizeithelfer der Sommerzeit zurückzudenken. Darum ist es vielleicht einmal interessant für Sie zu wissen, was so ein Freizeithelfer in seinem Privatleben macht. Sicherlich erinnern Sie sich noch an den kleinen untersetzten Jungen mit Vollbart, von dem Henry Smora meint, daß ihm nichts gelänge, ohne auch nur einen kleinen Fehler gemacht zu haben. Nun, ich war in der Sommersaison 1977 bei Ihnen Freizeithelfer auf Pellworm, heiße Rolf Brand, bin 25 Jahre alt und studiere Sozialpädagogik in Düsseldorf. Freizeit gibt es für mich nicht nur in der Sommersaison auf Pellworm, sondern auch in Mülheim an der Ruhr, meiner Heimatstadt am Rande des Ruhrgebietes. Ich gehöre dort zwei Sportvereinen an, einem Fußball? und einem Leichtathletikverein; damit ist ein Teil meiner Freizeit in der Woche gedeckt. Den Rest verbringe ich mit Besuchen von kulturellen Veranstaltungen sowie Gesprächen und Diskussionen mit Freunden und Bekannten. Zur Zeit bin ich gezwungen, außerhalb meines Studiums als Werkstudent beim Rheinisch?Westfälischen Elektrizitätswerk zu arbeiten, da ich sonst mit meinen Finanzen in Schwierigkeiten gerate, und auch, wie der eine oder andere von Ihnen weiß, zum Wochenende gerne ein paar Biere trinken gehen und auf diese Annehmlichkeiten nur ungern verzichte. Sie sehen also, auch bei mir zu Hause ist Freizeit gewährleistet, und ich freue mich auch gleichzeitig, in einer ruhigen Stunde etwas durch die Pellwormer Inselzeitung von Ihrem Alltagsleben zu erfahren. Wenn auch nachträglich, möchte ich doch all den Pellwormern, die mich kennen oder auch nicht, ein glückliches Jahr 1978 wünschen. PS: Übrigens fand ich folgenden Spiegelartikel (Nr. 3,26. Jahrg., 10. Jan. 1972) "Zum Schutze des Kurbetriebes und des Fremdenverkehrs" untersagte die Gemeinde Pellworm nordfriesischen Halligbewohnern altes Brauchtum: Unter Androhung von Geldbußen bis 500 Mark wurde verboten, Abflüsse über die Wege zu leiten, Autowracks als Schuppen aufzustellen, unnötigen Lärm zu schlagen und Stallmist in das Wattzuschütten. Zusätzlicher Hinweis: "Auch die Umgebung der Häuser solle einen sauberen Eindruck machen." Es würde mich persönlich interessieren, ob diese Anordnung (Androhung) noch heute Geltung hat. >> zurück zum Inhaltsverzeichnis Inselzeitung Pellworm >> Es wurde noch kein Suchbegriff eingegeben.
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