Nordseeinsel Pellworm

Inselzeitung Pellworm


Pellworm, den 04.09.2010 - 05:41 Uhr

Inselzeitung Pellworm
Navigation:
Schnellsuche
E - Mail
Gästebuch
Impressum
Insel Pellworm
 
Pellwormer
Internet:
Neue Pellworm Pages
Pellworm & Internet
 
Pellwormer
Ausgaben:
Pellworm Ausgabe 01
Pellworm Ausgabe 02
Pellworm Ausgabe 03
Pellworm Ausgabe 04
Pellworm Ausgabe 05
Pellworm Ausgabe 06
Pellworm Ausgabe 07
Pellworm Ausgabe 08
Pellworm Ausgabe 09
Pellworm Ausgabe 10
Pellworm Ausgabe 11
Pellworm Ausgabe 12
Pellworm Ausgabe 13
Pellworm Ausgabe 14
Pellworm Ausgabe 15
Pellworm Ausgabe 16
Pellworm Ausgabe 17
Pellworm Ausgabe 18
Pellworm Ausgabe 19
Pellworm Ausgabe 20
Pellworm Ausgabe 21
Pellworm Ausgabe 22

Pellwormer

Date: 04.09.10
Time: 05:41:45
User online: 5
Heute: 58
Gestern: 226
Gesamt: 7033
 
Pellwormer
Impressum

 

 

Pellwormer KUHGILDE

Gegründet am 14.April 1855

Am 14.4.1855 wurde auf Pellworm eine Kuhgilde gegründet. Leider fehlen jegliche Unterlagen und Statuten aus der Gründerzeit. Die jetzigen Statuten stammen vom 1. Februar 1962. Sie wurden von dem damaligen Vorstand ausgearbeitet. Es waren Heinrich Mextorf sen., Fritz Jensen, Andreas Jensen, Johannes Edlefsen und Johannes Thomsen. Was ist nun eine Kuhgilde und welche Aufgaben hat sie? Es ist eine Versicherung auf Gegenseitigkeit. Die Kuhgilde war seinerzeit mehr für die kleinen Kuhhalter gedacht. In früheren Jahren besaß fast jeder Arbeiter und Gewerbetreibende ein oder zwei Kühe, um seinen Lebensstandard zu heben. Für die Kühe wurden zum größten Teil die Gemeindeländereien gepachtet. Es war aber auch möglich daß die Arbeiter bei ihrem Dienstherrn eine Kuh in Gräsung hatten. Am Kaydeich grasten im Sommer oft 20 oder 30 Kühe, die den sogenannten "Kleinen Leuten" gehörten. Zum Teil wurde da auch Heu für das Winterfutter geerntet. Oft begegneten sich dort zwei oder drei Male am Tage die Frauen beim Melken und tauschten die neuesten Nachrichten aus. Manchmal gab es auch Ärger und Streit. Die Kuhgilde war für die kleinen Kuhhalter wichtig, weil mancher nicht in der Lage war, eine neue Kuh zu kaufen, wenn die alte verendet war. Nach dem Kriege wurde die Kuhgilde erweitert. Alle landwirtschaftlichen Betriebe können der Kuhgilde beitreten. Kleine Kuhhalter gibt es nicht mehr. Jedes Mitglied muß alle Kühe bei der Gildeanmelden. Quien (=Färsen) können erst aufgenommen werden, wenn sie sichtbar trächtig sind, spätestens aber vier Wochen vor dem Kalben. Jede Kuh wird von einem Taxator eingeschätzt. Die Einschätzung wird jedes Jahr im Januar wiederholt, wofür der Besitzer vierzig Pfennig pro Kuh entrichten muß. Falls eine Kuh verendet, wird drei Viertel des Wertes von der Gilde bezahlt. Tierarztrechnungen zahlt ebenfalls die Gilde. Die ersten DM 6,? müssen vom Besitzer getragen werden. Das Kapital der Gilde wird durch Mitgliedsbeiträge, die sich nach der An? zahl der versicherten Kühe richten, erbracht.
F.P.



Es wurde noch kein Suchbegriff eingegeben.

Suche Version 1.0

Pellworm
De Pellwormer:

Es gibt seit Ende 1996 eine neue, aktuelle Inselzeitung unter dem Namen "De Pellwormer". Diese Zeitung erscheint alle 4 Wochen am letzten Freitag des Monats. Auf diesen Seiten erfahren Sie Vieles über die Insel Pellworm: Aktuelles, Politik, Kultur, Geschichte, Veranstaltungshinweise usw. Der Preis beträgt € 1,30. Teilen Sie uns Ihre Anschrift mit, gerne schicken wir Ihnen ein Probeheft zu.

De Pellwormer
Postfach 47
25849 Pellworm
04844/577
04844/992221
pellwormverlag@t-online.de

Pellworm
 
Pellworm
zur Technik:
Diese Web Seiten sind optimiert für eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel. Wenn Sie Animationen betrachten möchten, sollte Ihr Browser JavaSkript fähig sein. Wir empfehlen als Browser den Internet Explorer ab Version 4.0
Pellworm
 
Nordfriesland Pellworm
zu abgebildeten Bildern und Grafiken:
Die meisten Grafiken und Bilder werden aus tech. Gründen verkleinert angezeigt. Zum vergrößern reicht ein Klick auf die linke Maustaste aus. In den meisten Fällen werden die Bilddateien zur Vergrößerung in ein seperates Fenster geladen.
Pellworm
 
Nordfriesland Pellworm
Texte:
Falls Ihnen aufgefallen sein sollte, daß sich Rechtschreibfehler in die Berichte eingeschlichen haben sollten, bitten ich diese zu entschuldigen. Der Grund liegt in der Teils mangelnden Qualität der vorhandenen PIZ Exemplare. Die Zeitungen wurden natürlich nicht per Hand "neu" eingetippt, sondern via OCR Software eingescannt.
Pellworm