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| Pellworm, den 29.07.2010 - 18:24 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||
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Cafe Maass besteht am 15. August 25 Jahre.Am 15. August 1953, vor nunmehr 25 Jahren, gründeten Margarethe Maass und Fritz Maass ihre Pension. 1. Gast war eine Dame aus Berlin, eine Schauspielerin. Die Tochter Magrit, damals 4 Jahre alt, sagte: "So schöne rote Fingernägel hat meine Mutter aber nicht." Am nächsten Morgen hatte das kleine Mädchen auch rote Fingernägel und war ganz stolz. ? Es waren 4 Betten zu einem Vollpensionspreis von 6,50 DM pro Tag zu vermieten. ? Wahrlich ein kleiner Anfang. Es zeigt von Mut und Unternehmungsgeist, mit so einer kleinen Pension überhaupt den Anfang zu machen. Es wurde nach zwischenzeitlichern Ausbau auf 7 Betten erweitert, bis dann 1960 der erste Anbau des Caföä erfolgte. ? Heute noch wird in Dankbarkei des damaligen Bürgermeisters Wulff gedacht, der sich immer wieder dafür einsetzte, daß die Pension in dem eigentlich als Siedlung gebauten Haus eingerichtet werden konnte. Nach Fertigstellung stellte sich aber bald heraus, daß der Platz nicht reichte. Ober dem Cafe wurde aufgestockt und konnten nun 10 Gäste aufgenommen werden. Fritz Maass arbeitete aber immer noch am Deich, und die ganze Last der Pension ruhte auf Grete. Es muß auch einmal gesagt werden, denn für Fritz blieb nach Feierabend immer noch genug zu tun. 1965 bauten sie einen Winkel an. Mit der Wasserleitung kam dann der Aufschwung. Ein Vertrag mit einer Berliner Reisegesellschaft ermöglichte die Erhöhung der Regie. Alles brachte Arbeit und auch noch ein bißchen nicht mehr aus und es wurde eine Kohlenheizung eingebaut. Zeitschriftenhandel und Lesezirkel wurden anfänglich für eine Husumer Firma gemacht und dann später noch in eigener Regie. Alle brachte Arbeit und auch noch ein bißchen Verdienst. Die Entwicklung des Fremdenverkehrs und die Ansprüche der Gäste bedingten eine Vergrößerung der einzelnen Zimmer durch Verminderung der Bettenzahl. 1973 wurde auf Anraten eines Reiseleiters einer Flensburger Firma der 8eckige Bau des heutigen Cafes gerichtet. Nun konnten schon mal Busse und größere Gesellschaften bewirtet werden, und vor allem konnte den vielen Gästen der Insel ein zusätzlicher Mittagstisch geboten werden. Heute noch wird alles mit geringster Hilfe geschafft. Herr Maass ist Frührentner und Frau Margarethe, geb. Spring schafft es noch, so gut es geht, Hauptsache die Gesundheit macht mit. Bald hätten wir noch etwas vergessen. Eine Hauptkraft für die Wäschepflege und des Bügelns ist die Mutter von Frau Maass, Frau Line Spring, die vor kurzem auch ihr 75. Lebensjahr erreichte. Wir wünschen der Familie für die Zukunft alles Gute. I.W. >> zurück zum Inhaltsverzeichnis Inselzeitung Pellworm >> Es wurde noch kein Suchbegriff eingegeben.
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