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Pellworm, den 29.07.2010 - 18:23 Uhr

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Date: 29.07.10
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Leserbrief

Besonders während der Hauptsaison wird deutlich, daß die Wege für die verschiedenartigen Verkehrsteilnehmer (LKW, PKW, landwirtschaftliche Fahrzeuge, Omnibusse, Radfahrer, Fußgänger) reichlich schmal und stellenweise bei gleichzeitiger Benutzung durch mehrere Verkehrsteilnehmer nicht ohne Gefahr passierbar sind. Bedauert wird. daß das Gebäude des früheren adeligen Gutes Seegaard nicht mehr vorhanden ist, daß das schöne Pastorrat der Alten Kirche einem "modernen" Haus weichen mußte. Als Wochenendbesucher würden wir es begrüßen, wenn der Fähren?Fahrplan optimal gestaltet werden könnte. Das heißt, wenn die Fähre am Sonntag je nach den Tideverhältnissen abends oder am Spätnachmittag von Pellworm ablegen würde, bekämen die zahlreichen Schüler, Auszubildenden usw., aber auch diejenigen Pellwormer, die das Wochenende auf dem Festland verbringen möchten, die Möglichkeit, ihre Freizeit voll auszunutzen.Aufgefallen ist uns auch, daß mehrere nicht bewohnten Warfen von Gräben durchzogen und nachher wieder zugeschüttet wurden. Dr. D. Hoffmann erklärte uns die wissenschaftlichen Warftgrabungen, die Vor? und Frühgeschichtliche Besiedlungsspuren zu Tagefördern sollten. Da hieraus dieserfrühen Zeit noch keine schriftlichen Quellen zur Verfügung stehen, erhalten die Untersuchungen für die Beurteilung der Landschaftsentwicklung ein besonderes Gewicht. Bei einem unserer letzten Zusammenkünfte konnten wir ein Tonband mit dem Pellwormer Platt im Original abspielen. Pastor K. Hansen las seine Geschichte Sturmflut 1634 (Buphever) und A. Petersen (Kojemann) erläuterte den damaligen Fang von Wildenten in der Vogelkoje. Zum Schluß soll erwähnt werden, dass wir den Inhalt der Pellwormer Insel?Zeitung mit Interesse verfolgen. Sie erscheint uns als echte Bereicherung auf kulturellem Gebiet und als Diskussioneblatt lesenswert. Dr. Marcus Petersen



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