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Date: 05.02.12 Time: 14:57:18 User online: 7 Heute: 88 Gestern: 119 Gesamt: 490 |
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| Impressum Arbeitskreis
INSEL-ZEITUNG
Studio Pellworm
2251 PELLWORM
04844/687
Redaktionelle Mitarbeiter: Josie Bey
Alfred Dethlefsen
Jons Drawert
Erwin Fiera
Wilhelm Gohde
Philipp Goedeking
Sönje Hansen
Angelika Leners
Rolf Lohmeyer,
Johann E. Lucht
Thies Martensen jr.
Hauke Martensen
Friedrich Petersen,
Dr. Markus Petersen
Hellfried Schulze
Gerda Smorra
Henry Smorra
Bernd Thornsen
Johann Wilsterman
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Was geschieht mit den
Reetdächern?
Das Reetdach ist die typische Hausbedachung Norddeutsch-lands
und besonders der Nordfriesischen Inseln. Eine Hausbedachung die den kleineren
Häusern behagliches Aussehen, den größeren Häusern
und besonders Den Großen Bauernhäusern majestätische Würde
verleiht, verliert auf unserer Insel zunehmend an Bedeutung. Zwar werden
noch einzelne Neubauten mit Reet gedeckt, in der Mehrzahl wird aber doch
eine Hartbedachung aus Eternit oder Dachpfannen bevorzugt. Immer häufiger
werden auch die erneuerungs be-dürftigen Reetdächer der alten
Häuser und Höfe mit dieser, bei weitem nicht so schönen
Bedachung versehen, die meisten Häuser verlieren so ihr typisches
Aussehen. Warum aber lassen Hausbesitzer ihr Haus zwar zweckmäßig,
dafür aber weniger schön als vorher erneuern? Das hat Vorallem
Sehr Gewichtige Finanzielle Gründe. Ein Reet-dach ist um ein vielfaches
teurer in der Herstellung als eine andere Bedachung, auch entstehen für
den Besitzer Folgeko-sten, die andere Bedachungen nicht verursachen. Ein
anderer wichtiger Grund ist auch die um ein vielfaches höhere Versicherung
gegenüber einer anderen Bedachung. So gesehen ist es fast natürlich,
daß Hausbesitzer ihr Haus nicht mit einem Reetdach versehen oder
Bestehendes erhalten. Wird daher diese Bedachung bald nur noch vereinzelt
das Landschaftsbild der Insel mit prägen? Schade wär's, und
man muß sich fragen, ob da nicht durch eine staat-liche Förderung,
(z.B. über das neue Energiespargesetz - Reet besitzt bekanntlich
sehr gute Dämmwerte -), und vielleicht auch ein Entgegenkommen der
Versicherungen zu helfen sei?
G.F.
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