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Date: 05.02.12 Time: 15:45:05 User online: 7 Heute: 95 Gestern: 119 Gesamt: 497 |
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| Impressum Arbeitskreis
INSEL-ZEITUNG
Studio Pellworm
2251 PELLWORM
04844/687
Redaktionelle Mitarbeiter: Josie Bey
Alfred Dethlefsen
Jons Drawert
Erwin Fiera
Wilhelm Gohde
Philipp Goedeking
Sönje Hansen
Angelika Leners
Rolf Lohmeyer,
Johann E. Lucht
Thies Martensen jr.
Hauke Martensen
Friedrich Petersen,
Dr. Markus Petersen
Hellfried Schulze
Gerda Smorra
Henry Smorra
Bernd Thornsen
Johann Wilsterman
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Wir stellen vor
Tante Ella Frau Kiaulehn, op Pellworm bekannt as Tante lElia,
geb. Both. Geboren am 12.5.1897 auf dem GutSeegaarden, im Kreisevon 10
Geschwistern, wo Tante Ella die Drittjüngste ist. Sie ist mit ihren
81 Jahren noch voller Humor. Kartenspielen ist ihr größtes
Hobby, dassiejedenTag betreiben könnte. Ein kleines Glas Sekt oder
Grog lehnt sie nicht ab, undwennsich dieGele-genheit bietet, schwingt
sie auch noch das Tanzbein.
Tante Ella hat ein reichhaltiges Leben hinter sich. Anfang
Oktober fährt sie das 23. Mal nach Amerika, um ihren Sohn, sonstige
Verwandte und Bekannte zu besuchen. Das erste Mal fuhr Tante Ella 1926
mit ihrer Schwester nach Amerika. Dann hat sie5-6Jahre drüben gearbeitet.
Danach kehrte sich wieder zu ihrer Heimatinsel Pellworm zurück. Aber
Amerika blieb trotzdem ihre zweite Heimat. Deshalb zieht es sie heute
noch von Zeit zu Zeit dorthin. Die ersten fünf Reisen nach drüben
gingen noch per Schiff, die dann ca. 6 Wochen dauertern. Heute, mit dem
Flugzeug, dauert es nur 13 Stunden. Tante Ella wohnt hierauf Pellworm
im kleinen Gartenhaus von Hansi Koopmann, wo sie sich sehr wohl fühlt
und es sich gemütlich eingerichtet hat.
Möge Tante Ella die Reise nach Amerika gut überstehen
und glücklich wieder nach Pellworm zurückkehren, um noch manche
Jahre im Kreise ihrer Klubdamen viele fröhliche Stunden zu verbringen!
Das wünscht die PIZ von ganzem Herzen!
F.P.
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Ein, Pellwormer Jung' hoch zu Roß -Karl-Heinz Albrecht
Viele träumen davon -er hat's geschafft: Sein Hobby
zum Beruf zu machen. Von schönen Pferden und vom Reiten träumte
er als Junge - und von Reisen in die viel gepriesene weite Welt. Nun,
beides - Reiten und Reisen - tut er jetzt ausgiebig: Karl-Heinz Albrecht
ist ein in Fachkreisen bekannter Gestütswart des Celler Hengstgestüts
und im Moment der einzige Reiter Deutschlands, der die sonst nur in Wien
praktizierte Hohe Schule am langen Zügel beherrscht. Und daß
damit nicht nur seine Träume von schönen Pferden, sondern auch
von weiten Reisen erfüllt sind, läßt sich denken: Das
Celier Gestüt ist bei vielen Auftritten im In- und Ausland vertreten.
Für die Pellwormer, die ihn kennen, ist es sicher interessant, mal
zu hören, wie der heute 32jährige das geschafft hat. Nun, nach
der Schulzeit machte er zunächst eine dreijährige Lehre in der
Landwirtschaft mit anschließender Landwirt-schaftsschule. Danach
folgte die Bundeswehrzeit und ein halbes Jahr als landwirtschaftlicher
Gehilfe auf einem Gut. Dann aber verfolgte er ganz intensiv seine Ziele:
im Herbst 1968 begann er eine 5jährige Ausbildung in der Hengstprüfungs-anstalt
Celle - als 21jähriger, was für eine solche Ausbildung schon
fast ein, Greisenalter ist und einer Sondergenehmigung bedurfte. 1974
wurde er Prüfungssieger auf Darling', 1976 Prüfungssieger aus
Akzent l' und 1977 dann wiederum auf ,Mahagonie'. Viele Auftritte im In-
und Ausland hat er inzwi-schen hinter sich - übrigens ritt er bereits
vor drei Königshäu-sern! 1976 bei der Horse-of-the-Year-Show'
vor dem englischen, 1977 in Groningen vor dem holländischen und im
selben Jahr vor dem belgischen Königshaus, mit einer Dressurquadrille
Klasse S auf dem Internationalen Spring-turnier in Brüssel. Großen
Beifall erntete er in diesem Jahr in der Reiterstadt Verden, wo er anläßlich
eines Galaabends erstmals mit seinem Hengst Einblick' die Hohe Schule
am langen Zügel' vorführte. Im Herbst dieses Jahres ging es
dann zu Vorführungen nach Paris.
Man sieht, die weite Welt hat er bereits ausgiebig geschnup-pert, interessante
Leute kennengelernt, der große Raimondod' Inzeo ist sein väterlicher
Freund geworden. Ist er dabei glücklich? Er weiß es selbst
nicht so recht. Glück- ja, für, kurze Zeit bei einem guten Ritt,
bei dem Gefühl, mit seinem Pferd Höchstleistungen gezeigt zu
haben, bei der tief- empfundenen Zuneigung zu seinem Pferd und dem Empfinden,
daß diese erwidert wird. Glück auch hin und wieder bei Begegnungen
mit großen Reiterkollegen, ver-mischt sich mit etwas Stolz. Doch
er sieht die Kurzlebigkeit dieser Dinge. Etwas beneidet er seinen Vater
- Heinz Albrecht (Postbote auf Pellworm) - der mit dem Zeichenstift und
seinen Farben Empfindungen, Träume, Glück festhalten kann in
Bildern, die bleiben - länger bleiben alsseine Pferde, die immer
nur kurze Zeit Gefühle von Glück oder auch Zufriedenheit ver-mitteln.
Nun, Karl-Heinz Albrecht hat hart an sich gearbeitet, und er hat geschafft,
was er sich vorstellte. Daß er trotzdem weiter sucht, nie ganz zufrieden
ist und auch manchmal mit etwas Wehmut an Pellworm zurückdenkt -
und dies auch aus-drückt - macht ihn für uns liebenswert. Die
PIZ möchte ihm an dieser Stelle einmal ganz herzlich gratu-lieren
und ihm alles Gutes für seinen weiteren Weg wünschen.
G.S.
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Ut oole Tieden
Publicandum! Folgende früher publicierte polizeiliche
Bestimmungen werden hierdurch ernstlich eingeschärft: 1) Alle Betreibung
von Winkelkrügerei, sowie alles Ausschen-ken von Branntwein durch
andere als die Concessionierten Schankwirte ist untersagt. 2) Diejenigen,
weiche mit Branntwein und sonstigen spirituösen Getränken Handel
treiben, sind gehalten, diese Waren nicht in kleineren Quantitäten
als ein Viertel Anker oder 5 Kannen zu verkaufen (9 Liter) bei Vermeidung
einer Brüche von 5 Rthaler Courant welche im Wiederholungsfalle verdop-pelt
wird, und wovon dem zuverlässigen Angeber der geschehenen Obertretung
die Hälfte zufällt. 3) Jeder Krug- und Schankwirt hat sowohl
an Wochentagen als an Sonn- und Festtagen um 10 Uhr abends sein Haus zu
schließen, und unter keinerlei Vorwand länger Gäste zu
dulden. Weigern sich die Anwesenden wegzugehen, so hat der Wirth den Polizeimann
seines Distrikts zu requirieren und die Namen der Widerspenstigen behufs
ihrer- Bestrafung zu notieren. Unterläßt er solches, ist erselbst
für die Übertretung der Polizeistunde allein verantwortlich.
Den Anordnungen der Polizelmänner ist, wenn sie auf solche Requisitionen
oder sonst von Amts wegen in die Wirthshäuser kommen, von den Wirten
sowohl als von den Gästen unweigerlich Folge zu leisten. Pellwormer
Landvogtel, den 18. September 1852 gez. Dethlefsen, Landvogt Aus Landschreiberakten
- Entwürfte usw.
J.W.
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Pellworm >>
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Es gibt seit Ende 1996 eine neue, aktuelle Inselzeitung
unter dem Namen "De Pellwormer". Diese Zeitung erscheint alle
4 Wochen am letzten Freitag des Monats. Auf diesen Seiten erfahren Sie
Vieles über die Insel Pellworm: Aktuelles, Politik, Kultur, Geschichte,
Veranstaltungshinweise usw. Der Preis beträgt € 1,30. Teilen
Sie uns Ihre Anschrift mit, gerne schicken wir Ihnen ein Probeheft zu.
De Pellwormer
Postfach 47
25849 Pellworm
04844/577
04844/992221
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ich diese zu entschuldigen. Der Grund liegt in der Teils mangelnden Qualität
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