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Pellworm, den 29.07.2010 - 18:30 Uhr

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Date: 29.07.10
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Besinnlich heitere Abende zwischen Weihnachten und Neujahr - veranstaltet vom Studio Wer nach Weihnachtsglanz und Weihnachtsgans etwas kulturelle Abwechslung wünscht, wird auch in diesem Jahr wieder auf seine Kosten kommen. Einige »alte Bekannte« ha-ben ihr Kommen angekündigt. Am. 2. Weihnachtstag werden Norbert Dams und Tillmann Purrucker (»Die zwei Gitarren«) wieder auf Pellworm gastieren. Norbert und Tillmann, beide Dozenten für Konzert-gitarre und seit einiger Zeit oft zusammen auf Tournee, sind damit in dieser Besetzung das 2. Mal auf Pellworm (Norbert übrigens schon das4. Mal). Die bei den spielen diesmal nicht im Studio, sondern in der Alten Kirche. Wir glauben, daß dies für ein Weihnachtskonzert ein besonderer festlicher Rahmen ist. Einen Dank an Pastor Hölzner, der diese Studio-Veranstaltung in der Alten Kirche ermöglicht hat. Eintritt wir dieses Konzert nicht kosten, die Unkosten sollen wie bei kirchlichen Konzerten aus Spenden bestritten werden. Am 28. Dezember gibt es dann ein Gitarren-Work-Shop-Abend im Studio. Beginn 20 Uhr. Mit von der Partie sind wieder Norbert und Tillmann, zusammen mit einem »Pellworm-Neu-ling«, dem klassischen Gitarristen Bernard Hebb. Bernard, ge-bürtiger Amerikaner, Dozent am Konservatorium Bremen, macht bereits seit 1969 Konzerttourneen, die ihn durch Österreich, Frankreich, USA und Deutschland führten. Rund-funkaufnahmen für den Süddeutschen Rundfunk und eine eigene Fernsehshow 1976 in den Staaten machten ihn bereits einem großen Publikum bekannt. Die drei Gitarristen werden an diesem Work-Shop-Abend eine breite Palette ihres Könnens einzeln, im Duo oder Trio unter Beweis stellen. Wir dürfen mit Recht gespannt darauf sein. Einen Tag später, am 29. Dezember gibt es einen Chanson -Abend. Ana Fonell und Johannes Conen gastieren mit einem neuen Villon/Prövert-Programm. Ana (Schauspielerin) und Johannes (Regisseur) waren bereits im Juli bei uns und be-geisterten mit ihren Liedern drei Abende lang ihr Publikum. (Siehe PIZ Nr. 9) Wirfreuen uns, daß die Künstler, dieeinmal hiergastierten,so-viel Gefallenan Pellworm unaStudio-Atmosphärefanden,daß sie die Weihnachtszeit in ihren Terminkalender frei hielten. An den konzertfreien Tagen, also am 25., 27. und 30. Dezem-ber, jeweils um 20 Uhr, kann man sich im Studio die neue Ton-bildschau »Pellworrn - die Insel, die Insel blieb« ansehen. Es ist eine umfassende Dokumentation unserer Insel, unterlegt mit Musik und Sprache. Und wer nachmittags seinen Spaziergang zum Studio lenkt, kann die neue Ausstellung »Pellworrn früher« begutachten -erstes Ergebnis einer Auswertung vieler alter Fotos und Post-karten, die im Studio inzwischen gesammelt werden konnten. Die Karten für Konzerte und Tonbildschauen werden an der Abendkasse ausgegeben (Konzertkarten 5,-/3,50 DM, Ton-bildschau-3,-/2,- DM).


Leserbrief von Heinz Busche, 3000 Hannover 91
Ich kam mit Gedanken in Berührung, etwas' vorzuschlagen, anzu-regen. In den Inselzeitungen ist zu lesen, wie schön es gewesen' (warum auch nicht) andere wieder: daß man wiederkommen wird' (sendungsbewußt?), eine andere Variante erfährt unsereins, zu wievieltem Male die Erkenntnis half, was da so schön die schrunde Seele aufwärmt, ein Rührstück! Aber warum behilft man sich hierbei leerer Worthülsen, was kann damit der Leser schon anfangen, der wirklich echtes Interesse hat, das Kleid nicht als herausgeschnittene Stücke plastisch sich vorzustellen. Läßt sich nicht mit Hilfe ermunternder Werbung eine,Talent-Suche' machen, sind nicht auch begabte Besucher unter Ihren Freunden, die jenes, daß der Hobbymaler in unwirtlicher Frühstunde mit Farben ablauscht, gekonnt zu kleinen Beiträgen in der PIZ den Lesern hierzulande erfreuen können? Auf Peltworm sind doch nicht nur Vorträge mit culturellen' Schwerpunkten, man kann doch nicht immer Bäden gehen... Oder dortens sich aufhalten, wo man den Wunsch äußert: aber bitte, mit Sahne... Ich wünsche mir für die Zukunft, daß unsere schrumpfenden Reste in der Natur nicht unter-gepflügt werden mit der makabren Erkenntnis, daß die Natur' als Spaßmacher der Freizeitgesellschaft zu dienen hat. (So Wilmar Sturm in der FAZ.)



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Falls Ihnen aufgefallen sein sollte, daß sich Rechtschreibfehler in die Berichte eingeschlichen haben sollten, bitten ich diese zu entschuldigen. Der Grund liegt in der Teils mangelnden Qualität der vorhandenen PIZ Exemplare. Die Zeitungen wurden natürlich nicht per Hand "neu" eingetippt, sondern via OCR Software eingescannt.
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