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Pellworm, den 29.07.2010 - 18:32 Uhr

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Günter Skrodzki

Ende September waren für einige Tage die Maler Günter Skrodzki und Bruno Kirstein auf Pellworm. Günter Skrodzki, der seit 1960 mehr als 1800 Werke schuf, hat neben seinen Plastiken und Ölbildern für Aquarelle eine besondere Vorliebe. Obwohl er im gegenst.Inds losen Expres-sionismus ausgebildet wurde, verfolgt er seit Jahren konse-quent eine eigene Linie, die er selbst als zeitlos, gegenständ-lich und absolut bezeichnet. Neben ständigen Ausstellungen in der Galerie Malkate in Sahrendorf/Norderheide und in der Galerie Wilsede im Naturschutzpark Lüneburger Heide wurden Skrodzkis Arbeiten in den letzten Jahren u.a. in Essen, Hamburg, Hannover, Frankfurt, Kiel und Berlin ausgestellt. 1975 konnte er den lwerschen Hof in Hattstedt erwerben. Dort wurde ein Lebenstraum verwirklicht. Wohnung, Werkstatt, Galerie mit einer Austellungsfläche von neuerdings 400 qm und ein Cafä zur Entspannung der Besucher wurde unter einem Reetdach vereinigt. Bruno Kirstein wurde 1939 in Königsberg geboren und wuchs in Niedersachsen auf. Nach dem Studium derArchitek-tur arbeitete er u.a. alsBauingenieur. Doch bald befriedigte ihn dieseArbeit nichtmehr, daersichzu seh * ranpassen mußte. Seit 8 Jahren arbeitet er nun als freier Maler. Ähnlich wie Skrodzki beschäftigt er sich vor allem mit Ölbildern und Aquarellen. Auch er besitzt eine eigene Galerie, einen Haubarg in Eider-stedt, in dem er eigene Arbeiten ausstellt. Beide Maler arbeiten hauptsächlich in Norddeutschland und reisen so auch oft auf den Inseln und Halligen herum. Als Hauptgrund dafür gaben sie die günstigen Lichtverhältnisse durch die Reflektion des Wassers an. Das Motiv ist also nicht die Hauptsache. Der Maler versuchte Landschaften.für sich zu verarbeiten. Besonders betonten Skrodzki und Kirstein, daß die Gesell-schaft sich mehr um ihre Künstler bemühen sollte und sie risicht als Außenseiter, "Verrückte" oder Spinner abstempeln sollte. Günter Skrodzki in seinen Atelier



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