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Pellworm, den 20.03.2010 - 09:39 Uhr

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Date: 20.03.10
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Leserbrief von Frau Karla Matthiesen, Pellworm Betrifft: Kenntnisnahme der Inselzeitung evtl. Vorschläge zu etwas aktuelleren Themen. Dazu wäre erst einmal zu sagen, daß ich gerne an der Diskussion von Inhalten teilnehmen würde, aber meine knappe Freizeit es nicht zuläßt Es fiel mir auf, daß Sie die Pannen, wie z.B. zu kleine Schrift und zu wenig Inhalt gleich behoben haben. Auch daß die Anzeigen sich wesentlich erweitert haben. Nun möchte ich aber zu den eigentlichen Vorschlägen kommen. Wenn Sie die Zeitung auch außerhalb der Saison aufrechterhalten wollen, müßten aktuellere Themen hinein, nicht zuviel von der Vergangenheit. Da Pellworm sowieso durch die überwiegend ältere Bevölkerung sehr an der Vergangenheit klebt. Da wäre zuerst einmal das Thema Existenzsorge. Wo bleibt die Jugend, die aus der Schule entlassen wird? Meiner Schätzung nach gehen bestimmt 96% aufs Festland. Diese 4% die überbleiben, verteilen sich auf zwei, drei Lehrstellen und evtl. Saisonarbeit. Ein Teil derer, die aufs Festland gegangen sind, kommen vielleicht zurück, um sich, andere Möglichkeiten gibt's ja nicht, selbstständig zu machen. Wo bleibt da der Nachwuchs, der Pellworm weiter erhält und aufbaut? Dies Thema kann unendlich ausgearbeitet werden, und es wäre 1. interessant auch für die Bevölkerung. 11. Kontaktschwierigkeiten, zwischen den Pellwormern und den Nichtpellwormern.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß es sehr schwer ist, es den Pellwormern recht zu machen. ich würde sagen, daß man dazu die Pellwormer um Stellungnahme bitten sollte. Denn allgemein stehen Aussage gegen Aussage. z. 8. Die "Zugezogenen " sagen: "Die Pellwormer sind stur, eingebildet, altmodisch in ihren Ansichten und nicht sehr erbaut von Modernisierung. Die Pellwormer machen sich gar nicht erst die Mühe, die Neulinge kennenzulernen, oder sich Gedanken darüber, wie sich das alles auswirkt. III. Könnte man ebenso auch mal über den Schiffsverkehr, berichten? Ich meine jetzt nicht die Fähre, sondern die Fracht schiffahrt, die von Pellworm ausgeht, die Sorgen und Nöte de Schiffsführer und auch der Fischer ansprechen. Material und Aussagen derselben wären leicht zu beschaffen. Dabei wäre der aktuelle Gesichtspunkt auch sehr angesprochen. Denn wir dürfen nicht vergessen, daß wir uns auf einer INSEL befinden, die ohne die Schiffe undenkbar wäre. Auch haben die alten Kapitäne sehr nette Anekdoten zu erzählen Dies alles wurde bisher noch nicht angesprochen, wäre aber eigentlich sehr wichtig gewesen. Denn die Gäste haben ihre eigenen Vorstellungen über unsere Frachtschiffe und, benötigen dringend Aufklärung, was sich so alles irn Hafen aufhält, und weichen Nutzen dies alles hat. P.S. Ich werde dann zum nächsten Termin da sein, und evt. auftretende Fragen beantworten und auch stellen.
Leserbrief von Günther und Elke Reimann, Hamburg Nachdem wir als begeisterte Sportangler die im "Pellwormer Magazin" angekündigten zahlreichen Angelmöglichkeiten ausnutzen wollten und sogar, um dem Bürokratismus zu entgehen, bei der Kurverwaltung gegen eine Entrichtung von DM 5,? (eigentlich sollten wir auch noch Lichtbilder mitbringen ? wer hat die schon im Urlaub bei sich!) wurden wir bitter enttäuscht. Weder an den Außendeichen noch an den Pütten bei der alten Kirche haben wir einen einzigen Fisch ergattern können. Andere Urlauber, die das erste Mal die Insel besuchten und aus Unkenntnis der Lage keine Gummistiefel anhatten, versanken zunächst kniehoch ins Watt. Das konnte uns nicht passieren, aber unser Mut sank zusehends. Dann haben wir es noch auf Anraten einiger Einheimischer bei der "Hooger Fähre" am Anleger versucht. Doch auch dort hatten wir außer Krebsen und Seegras keinen Erfolg. Die fischreichen Gewässer um das "Friesenhaus" sind gepachtet und haben für normale Sterbliche keinen Zutritt (auf Jahre!). So, jetzt unsere Frage: was hat sich die Kurverwaltung bei dem Druck ihres Textes gedacht? Man kommt sich ein wenig verarscht vor, obwohl! wir Pellworm sonst immer sehr glaubwürdig und ernst genommen haben. Vielleicht nimmt die Kurverwaltung hierzu einmal kurz Stellung.



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