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Date: 20.03.10 Time: 09:39:56 User online: 7 Heute: 68 Gestern: 187 Gesamt: 12391 |
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INSEL-ZEITUNG
Studio Pellworm
2251 PELLWORM
04844/687
Redaktionelle Mitarbeiter: Josie Bey
Alfred Dethlefsen
Jons Drawert
Erwin Fiera
Wilhelm Gohde
Philipp Goedeking
Sönje Hansen
Angelika Leners
Rolf Lohmeyer,
Johann E. Lucht
Thies Martensen jr.
Hauke Martensen
Friedrich Petersen,
Dr. Markus Petersen
Hellfried Schulze
Gerda Smorra
Henry Smorra
Bernd Thornsen
Johann Wilsterman
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HIER HABEN
SIE DAS WORT
Leserbrief von Frau Karla Matthiesen, Pellworm Betrifft:
Kenntnisnahme der Inselzeitung evtl. Vorschläge zu etwas aktuelleren
Themen. Dazu wäre erst einmal zu sagen, daß ich gerne an der
Diskussion von Inhalten teilnehmen würde, aber meine knappe Freizeit
es nicht zuläßt Es fiel mir auf, daß Sie die Pannen,
wie z.B. zu kleine Schrift und zu wenig Inhalt gleich behoben haben. Auch
daß die Anzeigen sich wesentlich erweitert haben. Nun möchte
ich aber zu den eigentlichen Vorschlägen kommen. Wenn Sie die Zeitung
auch außerhalb der Saison aufrechterhalten wollen, müßten
aktuellere Themen hinein, nicht zuviel von der Vergangenheit. Da Pellworm
sowieso durch die überwiegend ältere Bevölkerung sehr an
der Vergangenheit klebt. Da wäre zuerst einmal das Thema Existenzsorge.
Wo bleibt die Jugend, die aus der Schule entlassen wird? Meiner Schätzung
nach gehen bestimmt 96% aufs Festland. Diese 4% die überbleiben,
verteilen sich auf zwei, drei Lehrstellen und evtl. Saisonarbeit. Ein
Teil derer, die aufs Festland gegangen sind, kommen vielleicht zurück,
um sich, andere Möglichkeiten gibt's ja nicht, selbstständig
zu machen. Wo bleibt da der Nachwuchs, der Pellworm weiter erhält
und aufbaut? Dies Thema kann unendlich ausgearbeitet werden, und es wäre
1. interessant auch für die Bevölkerung. 11. Kontaktschwierigkeiten,
zwischen den Pellwormern und den Nichtpellwormern.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß es sehr schwer ist, es
den Pellwormern recht zu machen. ich würde sagen, daß man dazu
die Pellwormer um Stellungnahme bitten sollte. Denn allgemein stehen Aussage
gegen Aussage. z. 8. Die "Zugezogenen " sagen: "Die Pellwormer
sind stur, eingebildet, altmodisch in ihren Ansichten und nicht sehr erbaut
von Modernisierung. Die Pellwormer machen sich gar nicht erst die Mühe,
die Neulinge kennenzulernen, oder sich Gedanken darüber, wie sich
das alles auswirkt. III. Könnte man ebenso auch mal über den
Schiffsverkehr, berichten? Ich meine jetzt nicht die Fähre, sondern
die Fracht schiffahrt, die von Pellworm ausgeht, die Sorgen und Nöte
de Schiffsführer und auch der Fischer ansprechen. Material und Aussagen
derselben wären leicht zu beschaffen. Dabei wäre der aktuelle
Gesichtspunkt auch sehr angesprochen. Denn wir dürfen nicht vergessen,
daß wir uns auf einer INSEL befinden, die ohne die Schiffe undenkbar
wäre. Auch haben die alten Kapitäne sehr nette Anekdoten zu
erzählen Dies alles wurde bisher noch nicht angesprochen, wäre
aber eigentlich sehr wichtig gewesen. Denn die Gäste haben ihre eigenen
Vorstellungen über unsere Frachtschiffe und, benötigen dringend
Aufklärung, was sich so alles irn Hafen aufhält, und weichen
Nutzen dies alles hat. P.S. Ich werde dann zum nächsten Termin da
sein, und evt. auftretende Fragen beantworten und auch stellen.
Leserbrief von Günther und Elke Reimann, Hamburg Nachdem wir als
begeisterte Sportangler die im "Pellwormer Magazin" angekündigten
zahlreichen Angelmöglichkeiten ausnutzen wollten und sogar, um dem
Bürokratismus zu entgehen, bei der Kurverwaltung gegen eine Entrichtung
von DM 5,? (eigentlich sollten wir auch noch Lichtbilder mitbringen ?
wer hat die schon im Urlaub bei sich!) wurden wir bitter enttäuscht.
Weder an den Außendeichen noch an den Pütten bei der alten
Kirche haben wir einen einzigen Fisch ergattern können. Andere Urlauber,
die das erste Mal die Insel besuchten und aus Unkenntnis der Lage keine
Gummistiefel anhatten, versanken zunächst kniehoch ins Watt. Das
konnte uns nicht passieren, aber unser Mut sank zusehends. Dann haben
wir es noch auf Anraten einiger Einheimischer bei der "Hooger Fähre"
am Anleger versucht. Doch auch dort hatten wir außer Krebsen und
Seegras keinen Erfolg. Die fischreichen Gewässer um das "Friesenhaus"
sind gepachtet und haben für normale Sterbliche keinen Zutritt (auf
Jahre!). So, jetzt unsere Frage: was hat sich die Kurverwaltung bei dem
Druck ihres Textes gedacht? Man kommt sich ein wenig verarscht vor, obwohl!
wir Pellworm sonst immer sehr glaubwürdig und ernst genommen haben.
Vielleicht nimmt die Kurverwaltung hierzu einmal kurz Stellung.
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Es gibt seit Ende 1996 eine neue, aktuelle Inselzeitung
unter dem Namen "De Pellwormer". Diese Zeitung erscheint alle
4 Wochen am letzten Freitag des Monats. Auf diesen Seiten erfahren Sie
Vieles über die Insel Pellworm: Aktuelles, Politik, Kultur, Geschichte,
Veranstaltungshinweise usw. Der Preis beträgt € 1,30. Teilen
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De Pellwormer
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