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Pellworm, den 19.03.2010 - 12:49 Uhr

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Date: 19.03.10
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HIER HABEN SIE DAS WORT

Leserbrief von Herrn Gerhard Brandes, Mildstedl - Rosendahl
Mit großem Interesse habe ich die Ausgaben August 77 und September 77 Ihres Monatsblattes gelesen und wünsche Ihnen weiterhin Mut und Erfolg zu dieser selbst gestellten Aufgabe. Für die Seite "Hier haben Sie das Wort gebe ich Ihnen nachstehenden Beitrag: "ich habe seit 1945 in Thüringen, Niedersachsen, Nordrhein?, Westfalen, Bayern sowie Schleswig?Hoistein ? in manchen dieser Länder zu verschiedenen Zeiten mehrfach gelebt und zwar sowohl in kleinen und mittelgroßen Landgemeinden, Kleinstädten, Städten bis 500000 und über 500000 Einwohnern als auch in Hamburg, Berlin und über 6 Jahre in Bonn. Daher darf ich mir sicher erlauben einiges zum Thema Kontaktschwierigkeiten zwischen den Pellwormern und den "Nichtpellwormern" zu sagen. ich habe mich mit der Leserbriefschreiberin in der PiZ Nr. 3, Karla Matthiesen, recht eingehend und zwanglos über dieses Problem unterhalten nachdem die September - Ausgabe 77 vorlag. Schiedsrichterfunktion kann und will ich in dieser Angelegenheit nicht übernehmen, sondern versuchen mit meinem Wissen und meinen Worten die Wogen der Erregung glätten zu helfen. "Die Pellwormer", "die Nichtpellwormer", "die Italiener", "die Juden", "die Engländer", "die Deutschen" - wir sollten uns allesamt hüten ganze Völker und ' Bevölkerungsgruppen pauschal positiv oder negativ zu qualifizieren, sondern uns die Mühe machen und die Geduld aufbringen von Fall zu Fall ganz gezielt jeweils den Einzelmenschen anzusprechen, sich mit ihm zu befassen, ihn zu tolerieren, ihn und seine Eigenart kennen zu lernen, ihn zu achten, wie wir das umgekehrt von jedem Menschen, der uns begegnet im Leben, auch erwarten. Bevor wir uns ein endgültiges Urteil bilden? über einen Mitmenschen sollten wir immer wieder das Gespräch suchen, um die Beweggründe für sein Tun und Lassen zu ermitteln, um den oft nicht wieder gut zu machenden Fehler zu vermeiden in Voreingenommenheit sich zu verrennen und damit in eine Selbstisolation zu geraten. In über 30 Jahren habe ich allerorts erfahren, daß bei gutem Willen allerseits gedeihliches Miteinander möglich ist. Liebe Pellwormer, Neupellwormer (in dem Wort "Nichtpellwormer" meine ich schon den ersten völlig unbegründeten Schritt zur Selbstisolation zu erkennen), und Gastpellwormer, glaubt einem Manne, der im Ausland geboren ist und dessen Eltern fast zwei Jahrzehnte als Auslandsdeutsche Menschenkenntnis erworben und die Licht? und Schattenseiten des Mühens um gegenseitiges Verstehen im täglichen Ringen mit sich selbst praktiziert haben: Baut behutsam eine Brücke, die Euch zueinander führt. Es lohn t sich auch heute gemeinsam zu wirken und nicht erst in Stunden der Not auf dieser einmaligen Insel zusammenzustehen. Auf Pellworm habe ich in den wenigen Tagen meines Hierseins eine Einrichtung kennen gelernt, die in ihrer Art beispielhaft sein kann als Stätte menschlicher Begegnung und Kommunikation. Im Studio Pellworm waren gastfreundliche Menschen, unter deren heimatlichem Rethdach Ihr Gelegenheit habt, zu allen Zeiten gute Nachbarschaft und letztlich vielleicht auch Inselgemeinschaft zu begründen und weiterhin zu pflegen. "


Leserbrief von Frau Karin Arndt, Plön
Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg mit Ihrem Blatt. Meine Kinder und ich warten voller Neugier auf die nächsten Ausgaben. Sollten Sie die Nr. 1 noch nachdrucken, bitte ich um ein Exemplar.


Die INSELZEITUNG NR. 1, Ausgabe August, wird nachgedruckt und zwar in einer Auflage von 100 Stück! Dank für das große Interesse! Diejenigen, die sich in die Listen eingetragen haben oder Ausgabe 1 schriftlich bestellten, bekommen automatisch eine Nummer zugeschickt!


Leserbrief von Frau Hanne - Lore Kiausch, Berlin
Auch die 2. Ausgabe der PIZ gefällt mir und meiner Familie wieder ausgezeichnet. Wir drücken Ihnen die Daumen für einen weiteren Erfolg und daß die PIZ eine ständige Sache werden kann. Zum Abonnementspreis noch einen kleinen Zuschuß für besondere Verwendungszwecke.

Wir sagen "Dankeschön"! Allen, die uns bisher Spenden zukommen ließen und damit ihr großes Interesse am Fortbestehen unserer InseIzeitung bekundeten: ein ganz großes Dankeschön! Wir werden alles daransetzen, die Zeitung über den Winter zu bringen. Wenn die Jahresabrechnung tatsächlich ein Plus ergibt, freuen wir uns, das Geld einem gemeinnützigen (Pellwormer) Zweck zukommen zu lassen.


Leserbrief von Herrn Dr. päd. Peter Conrady, Münster
Die beiden ersten Ausgaben Ihrer Zeitung habe ich gelesen, mit Freude und Respekt vor Ihrer Mühe und Energie! Einige Anmerkungen möchte ich machen (als Empfehlung). 1. Ich finde es gut, wenn Sie sich, wie es in Ausg. 2 deutlich wird, mehr geographisch orientieren: INSELZEITUNG. 2. Sie sollten vorsichtig sein, wenn Insel?Gäste "Weihrauch" liefern (s. Leserbrief. Das hilft keinem. 3. Vielleicht besorgen Sie sich die eine oder andere Stadtteil?Zeitung aus dem gesamten Bundesgebiet, um Anregungen zu bekommen, die ja positiv oder ablehnend von Ihnen verwertet werden können. Adressen wären zu bekommen bei: Redaktion "Monitor" beim WDR Köln, Funkhaus, 5000 Köln (die hatten im Juli August einen Beitrag über eine Stadtzeitung in München), oder evtl. bei der Stadtbibliothek Dortmund, Abt. Zeitungsforschung, Hansaplatz 46. Ihnen weiterhin viel Erfolg, Freude und Kraft.

Danke für die Tips! Wir werden uns um Anschauungs- und Vergleichsmaterial kümmern. Gleichzeitig eine Bitte an unsere auswärtigen Leser: Wer kann uns seine Stadtteilzeitung o.ä. schicken?



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Es gibt seit Ende 1996 eine neue, aktuelle Inselzeitung unter dem Namen "De Pellwormer". Diese Zeitung erscheint alle 4 Wochen am letzten Freitag des Monats. Auf diesen Seiten erfahren Sie Vieles über die Insel Pellworm: Aktuelles, Politik, Kultur, Geschichte, Veranstaltungshinweise usw. Der Preis beträgt € 1,30. Teilen Sie uns Ihre Anschrift mit, gerne schicken wir Ihnen ein Probeheft zu.

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Falls Ihnen aufgefallen sein sollte, daß sich Rechtschreibfehler in die Berichte eingeschlichen haben sollten, bitten ich diese zu entschuldigen. Der Grund liegt in der Teils mangelnden Qualität der vorhandenen PIZ Exemplare. Die Zeitungen wurden natürlich nicht per Hand "neu" eingetippt, sondern via OCR Software eingescannt.
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