 |
Date: 04.09.10 Time: 05:44:41 User online: 5 Heute: 58 Gestern: 226 Gesamt: 7033 |
 |
| |
 |
Arbeitskreis
INSEL-ZEITUNG Studio Pellworm
2251 PELLWORM
04844/687
Redaktionelle Mitarbeiter: Josie Bey
Alfred Dethlefsen
Jons Drawert
Ludwig Faupel
Sönje Hansen
Dietrich Hölzner
Angelika Leners
Rolf Lohmeyer,
Johann E. Lucht
Thies Martensen jr.
Hauke Martensen
Friedrich Petersen,
Dr. Markus Petersen
Hellfried Schulze
Gerda Smorra
Henry Smorra
Johann Wilsterman |
 |
|
|
Wildwachsende
Heilkräuter auf Pellworm
In der fruchtbaren Pellwormer Erde gedeihen nicht nur
Kulturpflanzen: Auf Wiesen und Feldern in den Gärten und an den Gräben
wachsen auch viele Heilkräuter. Sie sind gesund und kräftig
Die reine Seeluft schützt sie vor Kummererkrankungen, wie sie durch
Abgase. Wie von Autos und aus Schornsteinen anderswo entstehen. Das Wissen
um die Heilwirkung von Pflanzen läßt sich weit in vorchristliche
Zeiten zurückverfolgen .Bedeutende Wissenschaftler aus drei Jahrtausenden
haben die Wirkung der Heilpflanzen auf den Menschlichen Organismus erforscht,
ihr Wissen gesammelt und an andere Generationen weitergegeben. Ein Abglanz
dieses Wissens schlug sich in der Volksheilkunde nieder noch unsere Eltern
und Großeltern wußten um die heilende Wirkung mancher Pflanzen
und sie scheuten sich nicht, sie bei Unpäßlichkeiten und leichten
Erkrankungen einzusetzen. Unsere Generation läßt sich jedoch
mit Drages als Glasröhrchen oder der Kapsel aus der verschweißten
Durchdrückpackung bedienen. Es wäre schade wenn das Wissen um
die Heilkunde von Pflanzen verloren ginge. Wir bringen daher in jeder
Ausgabe der Pellwormer - Inselzeitung die Monographie einer auf der Insel
wachsenden Heilpflanze. Wir beginnen mit der Pflanze, die sich im Augenblick
als leuchtend gelbe Farbtupfer auf allen Fennen breit macht: geelen Blomen,
dem Löwenzahn. Löwenzahn - Taraxacum Offcinale Auch Kuhblume,
Kettenblume oder Pusteblume genannt, aus der Familie der Korbblütler,
wächst wild auf Äckern, Wiesen und Gärten. Der Löwenzahn
hat eine starke Pfahlwurzel und eine auf dem Boden aufliegende Rosette
lanzettlicher, stark gezähnter Blätter, aus deren Mitte sich
ein hohler Schaft erhebt, der in seiner Spitze den ansehnlichen gelben
Blütenschaft trägt. An seine Stelle tritt nach dem verblühen
ein aus vielen gefiederten Samen zusammengesetzten, kugeliges Gebilde.
Der Wind treibt die Samen, kleinen Fallschirmen gleich, weit umher und
sorgt für eine starke Verbreitung der Pflanze. Stengel und Schaft
enthalten einen milchigen Saft. Es handelt sich um eine Emulsion von Eiweiß,
Harz und wachsigen Körpern. Nach einem alten Aberglauben soll er
Warzen vertreiben, wenn man ihn frisch aufträgt und dabei vor sich
hinmurmelt Likdorn, oh, Likdorn, Likdorn, goh Anschließend muß
man den jungen ausgequetschten Pflanzenteil, Stengel oder Blatt mit der
rechten Hand über die linke Schulter werfen. Als den jungen, zarten
Löwenzahnblättern, vor der Blüte gesammelt, kann man einen
wertvollen Salat zubereiten. Man richtet die Blätter mit Weinessig
und Pflanzenöl an und würzt sie mit gebackenen Zwiebeln. Ein
solcher Salat regt die Sekretion des Magen - und Darmtraktes an, besonders
aber die Leber und die Bauchspeicheldrüse. Vor allem frischt er das
manchmal im Winter entstandene Vitamin C Defizit wieder auf. Die wichtigsten
Inhaltsstoffe des Löwenzahns sind neben Zuckerarten Vitamin C, Schleim,
Gerbstoffe, Fette, Wasser, Cholin, Bitterstoffe u.a. Aus diesen Inhaltsstoffen
ergibt sich die Anwendung bei Sekretionsstörungen im Magen - und
Darmtrakt und bei daraus entstehenden Stoffwechselkrankheiten. Löwenzahn
hat aber auch eine Wassertreibende Wirkung, wie aus der alten Bezeichnung,
Herbn urinarine, hervorgeht. Die Volksheilkunde bedient sich des Löwenzahns
heute noch mit Vorliebe zu den sogenannten Frühjahreskuren. Zur Gewinnung
der Droge verwendet man die Wurzel und das Kraut. Nach Sammeln muss das
Planzengut mit klarem Wasser gewaschen werden. Dann wird es auf einem
Brett mit einem Messer fein geschnitten (wie man Petersillie schneidet)
Das geschnittene Gut wird auf Papier ausgebreitet und unter täglichen
Wenden an einem luftigen Platz getrocknet. Man wendet die Droge in Form
eines Aufgusses an, indem man drei Eßlöffel der Droge mit einem
halben iter kochendes Wasser übergießt und sie 15 Minuten ziehen
läßt. Dann wird durchgesiebt und der so gewonnene Aufguß
über den Tag verteilt getrunken.
>> zurück zum Inhaltsverzeichnis Inselzeitung
Pellworm >> |
|
 |
| De Pellwormer: |
Es gibt seit Ende 1996 eine neue, aktuelle Inselzeitung
unter dem Namen "De Pellwormer". Diese Zeitung erscheint alle
4 Wochen am letzten Freitag des Monats. Auf diesen Seiten erfahren Sie
Vieles über die Insel Pellworm: Aktuelles, Politik, Kultur, Geschichte,
Veranstaltungshinweise usw. Der Preis beträgt € 1,30. Teilen
Sie uns Ihre Anschrift mit, gerne schicken wir Ihnen ein Probeheft zu.
De Pellwormer
Postfach 47
25849 Pellworm
04844/577
04844/992221
pellwormverlag@t-online.de |
 |
| |
 |
| zur Technik: |
| Diese Web Seiten sind optimiert für eine
Auflösung von 1024 x 768 Pixel. Wenn Sie Animationen betrachten möchten,
sollte Ihr Browser JavaSkript fähig sein. Wir empfehlen als Browser
den Internet Explorer ab Version 4.0 |
 |
| |
 |
| zu abgebildeten Bildern und Grafiken: |
| Die meisten Grafiken und Bilder werden aus tech.
Gründen verkleinert angezeigt. Zum vergrößern reicht ein
Klick auf die linke Maustaste aus. In den meisten Fällen werden die
Bilddateien zur Vergrößerung in ein seperates Fenster geladen. |
 |
| |
 |
| Texte: |
| Falls Ihnen aufgefallen sein sollte, daß sich
Rechtschreibfehler in die Berichte eingeschlichen haben sollten, bitten
ich diese zu entschuldigen. Der Grund liegt in der Teils mangelnden Qualität
der vorhandenen PIZ Exemplare. Die Zeitungen wurden natürlich nicht
per Hand "neu" eingetippt, sondern via OCR Software eingescannt. |
 |
|