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| Pellworm, den 29.07.2010 - 18:39 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||
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Der Leuchtturm Pellworm brennt weiter!Seit Bestehen des Leuchtturmes auf Pellworm trat nunmehr
die lange geplante große Änderung ein. Der bisherige Leuchtfeuerwärter
Gerhard K i a u l e h n (50) hat Pellworm verlassen und seine neue Dienststelle
angetreten. Die Leuchtfeuer an der Küste werden nach und nach automatisiert.
So wird auch das Leuchtfeuer Pellworm mit Unterfeuer und Ochsensand vollautomatisch
elektronisch vom Wasser? und Schifffahrtsamt Tönning gesteuert. Der
Leuchtturm wurde in den Jahren 1905 ? 07 erbaut von der Firma Pintsch
in Dresden. Der erste Leuchtfeuerwärter war Otto Nötzel aus
Danzig. Mit zwei Rohölmotoren wurden abwechselnd die Akkulumatoren
geladen. - Es war wohl die erste elektrische Anlage auf Pellworm. Als
nächster folgte Herr Matthiessen. Die Familie verzog 1928 an die
Schlei. Herr D u w e war der Nachfolger bis 1945. Dann kam Bruno K i a
u 1 e h n, der Vater des jetzt verzogenen. Er wurde dann Oberleuchtfeuerwärter
auf Helgoland, und der Sohn Gerhard übernahm hier die Steile. Inzwischen
werden verschiedentlich Änderungen vorgenommen, so in der 30er Jahren
der neue Sektor nach Norden. 1949 folgte der Anschluß an das Stromnetz
der Schleswag. Es blieb lediglich ein Notstromaggregat. Die Wohnräume
im Turm wurden zu Ferienwohnungen des Sozialwerkes des Bundesverkehrsministeriums
eingerichtet. Mit Gerhard Kiaulehn geht auch der einzige Amateurfunker
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