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Pellworm, den 29.07.2010 - 18:43 Uhr

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Date: 29.07.10
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Der Arbeitskreis Wirtschaftslehre lud zur Diskussion ein

Seit Herbstbeginn treffen sich ca. 15 Schüler und Jugendliche jeden Samstag zu einem Arbeitskreis "Wirtschaftslehre" im Studio Pellworm. Es handelt sich um eine Veranstaltung des Ortskulturrings unter der Leitung von Henry Smorra, der unter anderem Lehrer für Arbeits? und Wirtschaftslehre ist. Da den Jugendlichen jegliche Grundkenntnisse auf diesem Gebiet fehlen, ist das Ziel des Arbeitskreises, Informationen über die wesentlichen Elemente der freien sozialen Marktwirtschaft im Unterschied zum Kapitalismus und zum Sozialismus zu vermitteln. Themenbereiche sind: Wirtschaftskreislauf, Wirtschaftsordnungen, Mitbestimmung, Berufsausbildung, Vermögensbildung. Um die reine Theorievermittlung aktuell zu untermauern, wird jeweils gleichzeitig mit Fernsehsendungen und Zeitungsartikeln gearbeitet. Weiterhin sollen, in unregelmäßigen Abständen Vertreter der verschiedenen Parteien, der Gewerkschaft (DGB) und des Arbeitgeberverbandes (BDI) eingeladen werden. Die erste Veranstaltung dieser Art fand nun am Samstag dem 19.Nov. statt. Eingeladen waren Vertreter der drei Jugendorganisationen (Junge Union, Jungdemokraten, Jungsozialisten) und des Arbeitsamtes zum Thema "Jugendarbeitslosigkeit". Unsere Insellage erschwerte leider das vollständige Erscheinen der Eingeladenen. Da überdies die Jusos nicht einmal absagten, sondern einfach nicht erschienen, konnte die Veranstaltung nicht mehr verschoben werden, sondern musste nur mit einem Vertreter der Jungen Union und des Arbeitsamtes stattfinden. Natürlich gerieten die Stellungnahmen dadurch etwas einseitig. Nichtsdestotrotz kann dieser erste Versuch einer Nachmittagsdiskussion als durchaus gelungen angesehen worden. Da mehr Teilnehmer (Jugendliche und Erwachsene) erschienen waren als erwartet, wurde die Diskussion recht rege. Gerade für die Jugendlichen war es wichtig, allmählich ihre Scheu zu überwinden und sich am Gespräch zu beteiligen. Man war allgemein der Meinung, dass solche Nachmittage unbe? dingt weitergeführt werden sollten.

G.S.



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