Nordseeinsel Pellworm

Inselzeitung Pellworm


Pellworm, den 29.07.2010 - 18:29 Uhr

Inselzeitung Pellworm
Navigation:
Schnellsuche
E - Mail
Gästebuch
Impressum
Insel Pellworm
 
Pellwormer
Internet:
Neue Pellworm Pages
Pellworm & Internet
 
Pellwormer
Ausgaben:
Pellworm Ausgabe 01
Pellworm Ausgabe 02
Pellworm Ausgabe 03
Pellworm Ausgabe 04
Pellworm Ausgabe 05
Pellworm Ausgabe 06
Pellworm Ausgabe 07
Pellworm Ausgabe 08
Pellworm Ausgabe 09
Pellworm Ausgabe 10
Pellworm Ausgabe 11
Pellworm Ausgabe 12
Pellworm Ausgabe 13
Pellworm Ausgabe 14
Pellworm Ausgabe 15
Pellworm Ausgabe 16
Pellworm Ausgabe 17
Pellworm Ausgabe 18
Pellworm Ausgabe 19
Pellworm Ausgabe 20
Pellworm Ausgabe 21
Pellworm Ausgabe 22

Pellwormer

Date: 29.07.10
Time: 18:29:13
User online: 6
Heute: 182
Gestern: 229
Gesamt: 8234
 
Pellwormer
Impressum

 

 

DIE ÄRZTLICHE VERSORGUNG PELLWORMS IM VORIGEN JAHRHUNDERT

AUS: Husumer Nachrichten

Pellworm: Was es bedeutet, auf einer abgeschlossenen Insel oder Hallig eine gute ärztliche Versorgung zu haben, kann nur derjenige ermessen, der auf diesen Eilanden wohnt und noch mehr der, der ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen muss. Das ist den Insel? und Halligbewohnern auch im letzten Eiswinter 71/72 wieder so recht deutlich geworden. Es sei nur daran erinnert, dass ein lebensgefährlich Erkrankter weder mit den Verkehrsschiffen, noch mit einem Hubschrauber oder einem Flugzeug abgeholt werden konnte, und es war nur dem vor Helgoland liegenden Seenotretter "HINDENBURG" zu verdanken, der unter unsäglichen Schwierigkeiten den Erkrankten ans Festland brachte.

In einer solchen unwirtlichen Zeit Landarzt, Gemeindeschwester oder Hebamme auf der Insel zu sein, ist kein (Zuckerschlecken". Sie tun ihren Dienst an den hier lebenden Menschen in aller Stille, und sie wollen es nicht, daß um sie viel Aufhebens gemacht wird, gerade deswegen muss das einmal gesagt werden. Die gesundheitliche Betreuung und Versorgung auf der Insel war bis vor ganz kurzer Zeit noch gar nicht so selbstverständlich. Wir sind' so schnelllebig, dass wir es schon beinahe vergessen haben, dass noch vor einigen Jahren an zwei Tagen in der Woche von einem Festlandarzt Sprechstunden auf Pellworm abgehalten wurden. Heute kann die Praxiseinrichtung des Pellwormer Arztes es getrost mit jeder Festlandpraxis aufnehmen. Wie gesagt: Das war nicht immer so! Seit 200 Jahren war die ärztliche Versorgung das Sorgenkind der Gemeindevertretungen und der Vorsteherschaft, dies zieht sich wie ein roter Faden durch alle Memorial?Protokolle der Landschaft Pellworm.

1822 war der Pellwormer Arzt Dr. Koller ab 1801 auf Pellworm infolge Altersschwäche nicht mehr imstande, seine Obliegenheiten zu erfüllen. Selbst ein kranker Mann, musste er die Patienten vom Bett aus behandeln. Dies konnte die Vorsteherschaft nicht verantworten, und so schrieb am 10. Oktober 1822 der Landesvorsteher Boy Novock Friedrichsen an das Königliche Physikat in Husum: "Seiner Hochwohlgeborenen dem Herrn Doktor und Physikus Dr. Friedlieb zu Husum:
In der Überzeugung, dass Euer Wohlgeboren sind sowohl mit der Untüchtigkeit unseres Arztes als mit unserer isolierten Lage so genau bekannt, dass Sie an der dringenden Notwendigkeit einen anderen Arzt anzunehmen im geringsten nicht zweifeln können, sind wir so frey ew. Hochwohlgeboren freundschaftlich zu bitten: Dieselben wollen dafür sorgen, daß wir doch vor dem herannahenden Winter mit einem geschickten und examinierten Arzt versehen werden. Es folgen die Bedingungen, unter anderem.
1.) Solange der jetzige Arzt Köller noch lebt, erhält der neue Arzt 100 Reichstaler als Fixum aus der Landschaftlichen Kasse.
2.) Nach dem Ableben von Köller bekommt er das Doppelte.
3.) Er muß sich verpflichten, die Eingesessenen auf das "Prompteste und reelste zu bedienen.
4.) regelt die Vorhaltung der Apotheke.
7.) In Betreff der hiesigen Armen: so hat er ihnen unentgeltlich Hülfe zu leisten indeß werden ihm die dazu verwandter~ Medikamente aus der Armenkasse nach Billigkeit vergütet.
8.) In bösartigen epidemischen Krankheiten muß er den Dr. und Physikus in Husum konsultieren. "Er darf ohne Not nicht vom Lande reisen, damit man solchermaßen nicht in große Verlegenheit kommt.
9.) Er darf es Eingesessenen nicht verwehren, auf dem festen Lande einen Arzt aufzusuchen. Es bleibt ihm unbenommen, gegen Pfuscher, Marktschreyer und Landstreicher nach der Medizinalverordnung zu verfahren.


Offensichtlich war der Ratmann L. H. Volquardsen beauftragt, mit Köller wegen der Kündigung Verbindung aufzunehmen, er schrieb, dass die Vorsteherschaft sich nach einem anderen Arzt unsehe und dass man ihm, dem H. Köller, eine Pension von 400 Reichstaler ehemalige Schlesw.?Holst. Courant auf Lebenszeit aus der hiesigen Anlage?Caße zu Ihrem weiteren Unterhalt zahlen werde.

Köller war mit dieser Kündigung durchaus nicht einverstanden, er beruft sich auf seinen Vertrag von 1801, "daß ich als Landeschirurgus mit der Verheißung angenommen bin, mich ohne alle Loskündigung als solchen bis 'an mein Lebensende zu behalten. Der Contrakt sichert mir 400 Thaler vorm. Courant zu und daran halte ich mich, bis höheren Orts anders entschieden wird.

Nach einigen polemischen Vorwürfen gegen die Vorsteherschaft lenkt Köller dann doch ein: "Unter keiner anderen Bedingung, als daß man mir das Gehalt von 400 ehem. Courant, die Hälfte zu May und die Hälfte zu Martini, als Pension auszahlen läßt, werde ich mich entschließen mein Amt als Landes?Chirurgus niederzulegen.

Dessen ungeachtet erschien im Altonaer Merkur die "Vacanz?Anzeige" und wurde die "Königlich Schleswig?Holst. Lauenburgische Kanzley" unterrichtet. Die Supplicanten hatten Ihre Bewerbung an das Schlesw.?Holst. Sanitäts?Collegium in Kiel zu richten, es meldete sich aber niemand Schließlich hatte der leitende Arzt im Schloß vor Husum doch einen Arzt aufgetrieben: "Endlich bin ich so glücklich~ Ihnen einen Arzt anzukündigen, der soweit seine ziemliche richtige deutsche Schreibart schließen läßt, ein Mann von Bildung und Geschicklichkeit seyn dürfte." Es handelt sich um den Oberschiffsarzt Scheel, von dem man annehmen mußte, daß er sein Examen an'den chirurgischen Academie mit dem "zweiten Charakter", zumal er jetzt an der Entbindungsanstalt in Kopenhagen arbeite. Er empfiehlt, auf das Fixum 100 bis 200 Märk darauf zu legen, damit ich keine Vorwürfe bekomme, wenn er nachher sein

Auskommen nicht hat und nicht zufrieden ist!" Am 22.Dez. 1822 schreibt dann der Oberschiffsarzt Scheel aus dem Entbindung hause in der Amalienstraße zu Kopenhagen, dass er die Stelle annehen möchte, "wenn ich mich dort mit mein Familie auf eine anständige Weise ernähren kann, zumal das Fixum nicht deutend ist. Sobald Sie mich des anständigen Auskommens versichern, wüsche ich noch, dass der alte Arzt schriftlich bekräftige, sich mit keinerlei ärztlicher Praxis abzugeben." Dies wurde ihm zugesichert.

Nun brach auf Pellworm wieder einmal das Scharlachfieber aus und praktisch war man ohne Arzt. So bat die Vorslherschaft den Husumer Physikus Friedlieb um einen Interimsarzt. Man bot an, dass dieser sich mit Medikamenten versehen, ein Schiff auf "Communeksten" chartern und nach hier kommen sollte. Auch wollte man das Gehalt bedeutend erhöhen, wenn nur ein Arzt vor "Hernmung der Schiffahrt" ankomme. "Es ist äußerst unangenehm, dass wir diese Gehaltserhöhung bis jetzt verschoben haben, vielleicht hätten wir ein Arzt gehabt. Allein, werden oekonomischen Zustand der Interessenten kennt wird uns gewiss entschuldigen. wenn unsere Sparsamkeit nicht immer auf richtige Art anwenden.

Offensichtlich sind wegen der Anstellung Dr. Scheel dann Briefe verloren gegangen, es kommen von dem Dr. Friedlieb vorwurfsvolle Briefe mit dem Schluss "Wenn sich die Herren Landesvorsteher nun nicht bald über die Wiederbesetzug des Landschaftschirurgus einigen können. so sehe ich mich genötigt, dem königlichen Sanitätscollegium solches zu melden.

Am 20. Januar 1823 wurde dann Herr Schröder, der allerdings nur das Examen des 3. Charakters aufzuweisen hatte, als Wundarzt nach Pellworm gerufen, Er durfte "keine, innerliche Kuren verabreichen. "Über die richtige Behandlung des herrschenden Scharlachfieber habe ich Herrn Schröder instruiert und bei der Gelegenheit überzeugt. dass ihm jetzt an Kenntnisse in der Hinsicht mangelt." Die monatliche Vergütung betrug 10 Speciesthaler, und überhaupt waren die Vorsteher mit dieser Lösung zufrieden.

In Hinsicht des uns zugesendeten Interims?Arztes können wir nicht umhin, Ew. Hochw, unsere vollkommene Zufriedenheit zu erkennen zu geben. Wir haben weder einen geschickteren Arzt noch billigere Bedingungen erwartet und nicht ermangeln wollen, unseren verbindlichsten Dank hiermit abzustatten. B. N. Friedrichs, L. H, Vorquardsen, Harrsen, H. H. Melfsen, Jac. Dethiefsi Arf. Peterssen, Hinr. Hucht, Samuel Hieronimus Samuelsen.

Nun kam am 3. Februar 1823 ein Schreiben des Herrn Scheel, mit dem er seinen Entschluss kundtat.
"Dass ich nach dem Chirurgiat nicht mehr trachte, weil dieses nicht zwei Ärzte soutinieren (?) kann, welches de fakto sein müsste, wenn ich hinzöge, da ein cand. Chirurgus namens Schröder, wie ich durch ein zuverlässiges Schreiben erfahren habe, nicht allein auf Pellworm gegenwärtig sey, auch dort zu verbleiben mochte."
Dr. Friedlieb vermutete nunmehr: Ich befürchte, dass Herr Schröder sich herausgenommen hat, eine Cabale zu spielen, wiewohl er auch unschuldig sein kann.
Dr. Friedlieb stellte noch einmal alles richtig, aber Scheel blieb bei seiner ablehnenden Haltung, dass man es ihm nicht verdenken möge.
"Wenn ich ein besseres einem weniger gutem Amte vorziehe, besonders, da der Aufenthalt auf gedachter Insel nicht angenehm ist. So lieb es mir wäre, vom Militair Dienste abzugehen, profilier ich doch, solange keine bessere Aussicht auf das private Auskommen besteht, auf das Chirurgiat zu verzichten."

Schröder erhielt nunmehr die Auflage, dass er auf Grund des eingeschränkten Examens 3. Charakter nur die wundärztliche Betreuung vornehmen dürfe und "bei der Verabreichung von inneren Kuren den pensionierten Arzt Köller konsultiere." Prompt kündigte Schröder.

Dr. Friedlieb bot nun den Arzt Klaus Diederich Thedens an, "der aber ein Sailair von 500 RBTH. erhalten solle. Aus dem Schreiben an Thedens geht dann hervor, dass das Chirurgiat auf Pellworm 340 Haushaltungen mit rd. 2000 Einwohnern und Hooge mit 50 Haush. und 200 Personen umfasst und ihm somit ein gutes Auskommen garantiere.
Zwischenzeitlich befasste sich nun auch das Königliche Sanitäts?Collegium mit der Misere auf Pellworm:
"und dass es nicht leicht sein wird, einen Mann aufzufinden, der die Heilkunde im vollen Umfang auszuüben fähig ist. muss er doch Wundarzt, Arzt und Geburtshelfer zugleich sein. Die Sache ist nicht ohne Schwierigkeit, weil die geringe Hoffnung eines hinlänglichen Erwerbs zum Unterhalt von Weib und Kind nicht leicht jemand bewegen wird, die Stelle auf Lebenszeit anzunehmen.
Dabei moniert das Collegium, dass die Vorsteherschaft nicht die freie Beförderung zum Besuch der Kranken in Aussicht stellt. Aber auch das vertragliche Vorhalten von Medicamenten wird beanstandet."
"Die Meclicinal Ordnurig gibt keinem Arzt das Recht, Arzneien zu dispensieren. Indeß würde das Collegium mit Rücksicht auf die isolierte Lage und die Unzulänglichkeit der Insel zu gewißen Zeiten nichts dagegen haben, den Arzt die Dispensierung von Arzneien zu gestatten.

(Es folgt ein ganzer Wulst von Auflagen!) Das Collegium wird sich mit der Auffindung eines passenden Subjekts für die Stelle auf Pellworm beschäftigen."

Seitens der Landesvorsteher wird nochmals auf die dringende Besetzung des Chirurgiats mit einem tüchtigen Arzt hingewiesen, zumal Schröder gekündigt hatte und Thedens noch nicht zusagte. Die isolierte Lage Pellworms musste uns zwar bewegen, alle unumgänglich erforderlichen Ausgaben als unvermeidliches Übel in Geduld zu übernehmen, um dafür am Ende durch einen geschickten Arzt einen dauernden Ersatz zu erhalten. Da indess der Zollverwalter Spiering, hierselbst, welcher auch Arzt ist, seine jedoch unentgeltliche Hilfe nicht versagte, wenn er in Notffällen angesprochen wurde, so konnten wir uns vorerst einigermaßen beruhigen."

Nunmehr war aber auch Spiering bettlägerig wie auch Köller. Wenn nun auch Koller abwanderte, müsse man wie im vorigen Sommer die kranken Armen nach dem festen Lande in Chur geben und verursachten diese durch ihren Aufenthalt dortselbst der Commüne bedeutende Kosten.

Zwar hatte Herr Schröder die Medikamente vorgehalten, sie auch ausgegeben und den Betrag dafür kassiert, allein, er hatte es unterlassen, dem Apotheker A. B.Becker in Husum diese zu bezahlen. Dieser schrieb nun nicht etwa an die Vorsteherschaft, sondern an Hochwürden Pastor BarteIssen. Dieser übergab das Schreiben dem Landesvorsteher, die Comüne übernahm die Bürgschaft, verlangte jedoch, dass ihr die Kosten für Jede Sendung avisiert werde. Der Apotheker antwortete zustimmend und schloss seinen Brief: "dass die Herren Vorsteher sowohl in Betreff der Preise als der Echtheit der Arzneimittel alles von mir erwarten dürfen, was von einem ehrlichen Mann dem sein guter Name und der gute Ruf seiner Apotheke über alles wertig ist, gefordert werden kann. Der Fortdauer Ihrer Freundschaft empfehle ich mich bestens. Ergebenst A. E. Becker

Nunmehr war ein Contrakt mit dem Arzt Thedens zustande gekommen und trat dieser sein Amt an. Er blieb bis zum 1. November 1825.

Nun ging die alte Geschichte wieder von vorn los. Es wurden wiederum Dr. Friedlieb, das Collegium und die Academie in Copenhagen angeschrieben, um einen Arzt, Friedlik wusste von einem Bataillonsarzt Kruse in Kopenhagen, der nach hier wollte, machte auch im Schreiben noch die Belehrung:
"Übrigens nehme ich mir die Freiheit zu bemerken, dass der Königlichen Chirurgischen Academie in der Titelatur nur "Hochlöblich" beykommt und die Landesvorsteherschaft nur höchstens nöthig hat, das Wort "Untertänig" bey Ueberund Unterschriften zu gebrauchen. Dem Sanitäts Collegium kommt eher Hochpreislich bey, da es Jurisdicktion hat."
Der Batailionsarzt Kruse meldete sich nicht wieder, es wurde dann der Candidatus chirurgia Conrad Nicolaus Nagel aus Copenhagen als Arzt angeboten und angenommen.

Ärzte auf Pellworm:
1801-1822: Köller,Examen 1.Charakter
1822-1823: Schröder, Examen 3.Charakter
1823-1825: Thedens, Examen li. Charakter
1825-1830: Nagel,Examen 1.Charakter
1830-1847: Julinius (ab hier ohne Angaben.)
1847-1862: Dr. Ywersen
1862-1871: Dr. Claßen
1871-1876: Dr. Knoop
1876- Dr. Völkner, Dr. Heinsen
1976-1889: Dr. Boysen
1889-1906: Dr.Pfeil
1906-1930: Dr. Spangenberg
von 1930-1969: Dr. Wittenburg, Dr. Pohl Dr. Otto Schnor, Dr. Egon Schnoor, Dr. Staecker, Dr. Swobodzinsky
und ab 1969: Dr. Schlitt

Zusatz
Viele Einwohner hatten eine Hausapotheke mit einem medizinischen Beratungsbuch. Die einzelnen Tinkturen, Destillate und Essenzen wurden von einer Apotheke in Langensalza nachgeliefert. Dabei hatte man auch gleichzeitig eine Beschreibung der meisten Tierkrankheiten und konnte auch da helfen. ? Später, etwa nach 1920, folgte die Behandlung durch biochemische Mittel, für deren Nachlieferung von Pillen ein hiesiger Tischlermeister sorgte. Die zahnärztliche Versorgung auf der Insel wurde wohl gleich nach dem Kriege 14 ? 18 aufgenommen. Von Husum kam an einigen Tagen der Woche ein Zahnarzt herüber und hatte hier seine Praxis. Zuerst musste noch der Bohrer mit dem Fuß bedient werden, nachher kam ' am Hafen Strom. Später war eine Zahnärztin Frl. Zöller bei Kaufmann H. L. Jensen an der Neuen Kirche tätig. 1949 kam dann John Carstens aus der Gefangenschaft und begann seine Praxis im Arzthaus, nachher in dem früheren Haus von Bäcker Dethlefs am Schütting. 1974 setzte er sich zur Ruhe. Seitdem muss jeder zur Zahnbehandlung nach Husum fahren. Da sich die zahnärztliche Versorgung trotz vieler Bemühungen der Amtsverwaltung nicht so einfach regeln lässt, wäre es vielleicht angebracht, die werten Leser unseres Blattes zu bitten, ob vielleicht aus Ihrem Bekanntenkreis ein Zahnarzt aus Liebe zu unserer Insel uns hier betreuen Könnte, vielleicht als Zweitpraxis. Wir glauben, dass in diesem Falle ein Entgegenkommen der Gemeinde zu erwarten ist. Zusatz J. W.


 


Es wurde noch kein Suchbegriff eingegeben.

Suche Version 1.0

Pellworm
De Pellwormer:

Es gibt seit Ende 1996 eine neue, aktuelle Inselzeitung unter dem Namen "De Pellwormer". Diese Zeitung erscheint alle 4 Wochen am letzten Freitag des Monats. Auf diesen Seiten erfahren Sie Vieles über die Insel Pellworm: Aktuelles, Politik, Kultur, Geschichte, Veranstaltungshinweise usw. Der Preis beträgt € 1,30. Teilen Sie uns Ihre Anschrift mit, gerne schicken wir Ihnen ein Probeheft zu.

De Pellwormer
Postfach 47
25849 Pellworm
04844/577
04844/992221
pellwormverlag@t-online.de

Pellworm
 
Pellworm
zur Technik:
Diese Web Seiten sind optimiert für eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel. Wenn Sie Animationen betrachten möchten, sollte Ihr Browser JavaSkript fähig sein. Wir empfehlen als Browser den Internet Explorer ab Version 4.0
Pellworm
 
Nordfriesland Pellworm
zu abgebildeten Bildern und Grafiken:
Die meisten Grafiken und Bilder werden aus tech. Gründen verkleinert angezeigt. Zum vergrößern reicht ein Klick auf die linke Maustaste aus. In den meisten Fällen werden die Bilddateien zur Vergrößerung in ein seperates Fenster geladen.
Pellworm
 
Nordfriesland Pellworm
Texte:
Falls Ihnen aufgefallen sein sollte, daß sich Rechtschreibfehler in die Berichte eingeschlichen haben sollten, bitten ich diese zu entschuldigen. Der Grund liegt in der Teils mangelnden Qualität der vorhandenen PIZ Exemplare. Die Zeitungen wurden natürlich nicht per Hand "neu" eingetippt, sondern via OCR Software eingescannt.
Pellworm